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Blue Therapy – Warum uns Wasser sofort entspannt

Mal ehrlich: Hast du dich jemals ans Wasser gesetzt und Stressgefühle gespürt? Eben. Kaum sitzt man am See, schaut aufs Meer oder hört einem Bach beim Plätschern zu, fährt irgendwas im Inneren automatisch runter. Die Schultern sinken, die Atmung wird tiefer, die Gedanken werden langsamer. Fast so, als hätte jemand den Ruhe-Modus aktiviert. Genau dieses Phänomen beschreibt man als Blue Therapy, womit die beruhigende Wirkung von Wasser auf Körper und Kopf  gemeint ist.

Wellen spülen den Stress weg

Unser Alltag ist voll mit harten Reizen: Push-Nachrichten, Termine, Lärm, Entscheidungen oder Bildschirme. Unser Gehirn läuft dabei auf Hochtouren. Wasser ist das komplette Gegenprogramm zu dieser hochfrequenten Dauerbeschallung. Gleichmäßige Bewegungen, sanfte Geräusche, keine plötzlichen Überraschungen. Statt einer permanenten Reizüberflutung heißt es dort eher: Alles gut, du befindest dich in einer stressfreien Zone. 

 

Wellen zum Beispiel sind rhythmisch, was dein Nervensystem liebt. Wiederholende und gleichmäßige Sounds sind Balsam für deine Seele. Deshalb wirken Meeresrauschen oder Regen so angenehm monoton. Dein Kopf muss nichts lösen, nichts vergleichen, nichts bewerten. Er schaut einfach der Bewegung des Wassers zu. Genau dieses simple Beobachten ist neurologisch gesehen schon halbe Erholung. Nebenbei helfen Wassergeräusche auch noch dabei, störende Sounds auszublenden. Verkehr? Gesprächsfetzen? Der Typ im Café, der viel zu laut telefoniert? Wird alles vom freundlichen Hintergrund-Plätschern überdeckt.

Wasser erlaubt Weite

Beschäftigen dich Gedanken oder stehst du unter Druck, entwickelt sich oft ein Gefühl von Enge. Diese Enge drückt einerseits auf deine Stimmung, andererseits lässt sie dich noch hektischer und gestresster reagieren. Die Nähe oder der Blick auf das Wasser helfen dabei, die Gedanken ein wenig zu sortieren. Weite Wasserflächen geben unserem Denken Raum. Der Blick geht in die Ferne und die Gedanken oft gleich mit. 

 

Viele Menschen werden am Wasser automatisch ruhiger und auch ehrlicher mit sich selbst. Ohne esoterisch zu werden: Man kommt leichter bei sich an, weil Wasser ständig in fließender Bewegung ist. In der Regel ruhig und friedlich. Auf eine gewisse Weise ist es ein gutes Vorbild für uns, wenn wir ehrlich sind. Das Gehirn schaltet dabei in einen Regenerationsmodus, der im normalen Arbeitsalltag viel zu selten drankommt.

Ruhe beginn tmit kleinen Übungen. Es ist ein Bild mit Wellen zu sehen.

Wenn du glaubst, Blue Therapy funktioniert nur, wenn das Meer vor der Tür liegt, irrst du dich. Blue Therapy entfaltet seine Wirkung auch im Kleinen. Ein paar schnelle Ideen für Mini-Blue-Momente sind beispielsweise:

  • Augen schließen und Wassergeräusche hören
  • Mittagspause mit Blick auf Wasser verbringen
  • Regen nicht nur ertragen, sondern kurz bewusst wahrnehmen
  • Baden ohne Ablenkung (Buch, Handy oder Tablet aus dem Bad verbannen)
  • Wasserbewegungen beobachten - in der Natur oder in Ausnahmefällen auch auf dem Screen

Wenn du das Thema noch etwas gezielter angehen willst: NORDIC RELAXING hat mit Blue Flow ein Angebot mit geführten Anleitungen und passenden Entspannungsimpulsen, das genau auf diese beruhigende Wirkung von Wasser setzt. Falls dein Stresslevel gerade öfter hohe Wellen schlägt, als dir lieb ist, spült die vierteilige Entspannungseinheit mehr Ruhe und Gelassenheit an Land.